Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Streikrecht mit den Füßen getreten

Meinung Josef Stingl über den Streik der Fluglots*innen in Ungarn

Beim LGBT-feindlichen Gesetz gaben sich manch konservative Ar… liberal. Warum auch nicht, dem Kapitalismus schadete es ja nicht. Diesmal wird ein Streik – staatlich verordnet – verhindert und da wäre ein Protest ja Widerspruch gegen „kapitalistische Ausbeutungsfreiheit“.

OÖ: Zündstoff #07 erschienen

OÖ Ende Juli 2021 erscheint #07 des Infoblattes „Zündstoff“ des Gewerkschaftlichen Linksblocks für Oberösterreich.

Inhalt dieser Ausgabe sind die letzte AK-Vollversammlung, das Volksbegehren „Arbeitslosengeld rauf!“, der MAN-Deal mit Investor Wolf, der Umgang der FSG mit einem GLB-Antrag zu Mikroplastik, Billigarbeitskräfte und die Aushungerung der Nachmittagsbetreuung und als Highlight ein Cartoon von Karl Berger.

„Zündstoff“ kann als Printversion oder PDF beim GLB-Oberösterreich, Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon +43 732 652156, Mail ooe@glb.at bestellt werden.

Trend zur Ausdünnung der Kassenstellen stoppen

OÖ Bestätigt sieht sich die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) in ihrer schon seit Jahren erhobenen Forderung nach mehr Kassenarztstellen durch den jetzigen Vorstoß von ÖGK-Obmann Andreas Huss, der auch von AK-Präsident Johann Kalliauer unterstützt wird. Der oö GLB-Arbeiterkammerrat Thomas Erlach erinnert dazu an die vom GLB bei der AK-Vollversammlung am 13. November 2018 eingebrachte Resolution „Gegen Privatisierung und Zweiklassengesellschaft im Gesundheitswesen“.

„Die Arbeit“ Nummer 3/2021

Über uns Mitte Juli erscheint die Nummer 3/2021 des GLB-Magazins „Die Arbeit“. Auch in dieser Ausgabe wieder mit zahlreichen Beiträgen zu aktuellen gewerkschaftlich interessanten Themen.

Und wie in jeder Nummer gibt es Berichte über die AK-Vollversammlungen, bemerkenswerte Zitate, die Fundgrube, eine Faktenbox, Buchtipps, Ankündigungen und als Abschluss Karl Bergers Cartoon.

So wie immer erhalten diese Ausgabe alle Abonnent*innen und GLB-Mitglieder und sie steht auch für Verteilungsaktionen in Betrieben etc. zur Verfügung.

Vier-Tage-Woche, JA ABER...

Meinung Josef Stingl zu einer Kampagne von SPÖ und FSG

Nur noch wenige aktiv in der Lohnsklaverei befindliche Arbeiter*innen und Angestellte haben eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung am eigenen Leib miterlebt. Denn fast 50 Jahre ist es her, dass die gesetzlich geregelte 40-Stunden-Woche zur Realität wurde.

Die reichsten Österreicher*innen

Fakten Reichtum hat Name und Adresse. Nachstehend die Rangliste der Vermögen der 100 reichsten Österreicher_innen, davon 45 Milliardär*innen (Angaben in Mio. Euro, Quelle: trend, 26.6.2021): Die TOP10 besitzen – die Corona-bedingten Verluste von 2020 wurden mehr als aufgeholt – 109,50 Mrd. Euro (2020: 85,76), die TOP50 besitzen 178,95 Mrd. Euro (2020: 146,76), die TOP100 besitzen 203,02 Mrd. Euro (2020: 169,75). Eine Vermögenssteuer von nur zwei Prozent würde allein vom Reichtum der TOP100 pro Jahr mehr als vier Milliarden Euro bringen. Das Geld für eine Umverteilung und soziale Gerechtigkeit ist also vorhanden, es muss nur abgeholt werden.

Höhere KV-Abschlüsse müssen her!

Meinung Anne Rieger zur aktuellen Konjunkturentwicklung

Bei der OMV, dem größten Industrie-Unternehmen Österreichs, stieg das bereinigte Betriebsergebnis im ersten Quartal 2021 um 424 auf 870 Mio. Euro.

Wolf im Schafspelz als Retter gefeiert?

OÖ Kürzlich wurde bekannt, dass der Investor Siegfried Wolf mit seiner WSA Beteiligungs GmbH das MAN-Werk in Steyr übernimmt. So erfreulich es ist, dass der Standort nicht geschlossen wird, gehen aus Sicht der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) mit der Übernahme deutliche Nachteile für die Lohnabhängigen einher. Ein Drittel der Beschäftigten muss gehen, Wolf kürzt die Löhne um 15 Prozent vom Nettobezug.