Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

1./2.9.2018: Programm GLB-Bühne beim Volksstimmefest

Termine Samstag, 1.9.2018

11:00 Uhr Soundcheck;12:30 Uhr Eröffnung Josef Stingl, Michael Broz;13:00 Uhr Benjamin Turecek (Kabarett); 14:00 Uhr Viktoria Halbmayr (Gesang); 15:00 Uhr Helmut Maier (Lustige Geschichten); 15:30 Uhr WEgon (Musik); 16:30 Uhr Elfie Resch (Lesung Frauenstreik); 17:00 Uhr Podiumsdiskussion (12-Stundentag/60-Stundenwoche); 18:00 Uhr Kaisermühlner (Lesung); 18:30 Uhr Maren Rahman (Musik); 20:00 Uhr Überraschung (Musik)

1./2.9.2018: "Linkes Wort" beim Volksstimmefest

Termine Auch im Jahr 2018 findet wiederholt die AutorInnenlesung "Linkes Wort am Volksstimmefest" vom 1.-2. September 2018 im Prater, Jesuitenwiese, statt. Das Motto der Lesung: "Kapitulation!" Neues und Unveröffentlichtes von 33 Autorinnen und Autoren. Mit einem Gasttext von Elfriede Jelinek. Dieses Mal um 30 Minuten "extended"! Detailinfos auf www.linkes-wort.at

Im Schatten des 12-Stundentages

Steiermark Am 5. Juli wurde die zweite steirische AK-Vollversammlung des Jahres abgehalten. Mit Renate Anderl war die neue Bundesarbeiterkammer-Präsidentin als Gastrednerin gekommen. Zeitgleich mit der Vollversammlung stand in Wien die Einführung des 12-Stunden Arbeitstages auf der Tagesordnung des Nationalrates. Wenig verwunderlich fand das Thema daher auch Eingang in die Diskussionen, die lebhafter als sonst üblich geführt wurden.

Arbeitszeit: Verkürzung statt Verlängerung

News Nicht eine Verlängerung der Arbeitszeit durch 12-Stundentag und 60-Stundenwoche, sondern eine Verkürzung auf 30 Stunden als neuer Standard gehört auf die Tagesordnung stellt Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB), zu der von der schwarz-blauen Koalition ohne Begutachtung und bei Ignoranz massiver Proteste durchgepeitschten Gesetzesänderung – die nun bereits mit 1. September 2018 in Kraft treten soll – fest.

Betriebsrat B37 gegen 60-Stunden-Woche

OÖ Der Betriebsrat des Sozialvereins B37 nimmt zum Initiativantrag der Bundesregierung betreffend Ausweitung der Arbeitszeit wie folgt Stellung:

Wir lehnen diese Gesetzesinitiative strikt ab,
- weil wir eine Erhöhung der höchstzulässigen Arbeitszeit auf 60 Stunden in der Woche ablehnen,
- weil damit eine deutliche Verschlechterung der Abgeltung von Überstunden einhergehen wird,

Bissiger Protest

News Ein gigantisches Bild zeigte sich am Samstag Nachmittag am Heldenplatz in Wien. Mehr als 100.000 Menschen sind zur Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag und gegen die 60-Stunden-Woche gekommen. Sie haben ein klares Zeichen gegen den Vorschlag der Bundesregierung zur Ausweitung der Arbeitszeit gesetzt. Einen lächerlichen Beitrag lieferten „Kickls Schoßhündchen“. So sprach die Polizei anfangs von 25.000 bis 30.000 Demonstrierenden, verdreifachte allerdings später ihre eigene Schätzung auf 80.000.

Standortpartnerschaft statt Sozialpartnerschaft

Meinung Anne Rieger über den Wandel eines österreichischen Dogmas

„Das Arbeitsprogramm der neuen Bundesregierung trägt eindeutig die Handschrift der Wirtschaft“, jubelte der Präsident der Wirtschaftskammer unmittelbar nach der Angelobung der schwarzblauen Regierung im Dezember.

Benebelt von Sozialpartnerschaft

Meinung Erste Einschätzung des 19. ÖGB-Bundeskongress vom GLB-Bundesvorsitzenden und ÖGB-Bundesvorstandsmitglied Josef Stingl

Die drei Tage, an denen sich über 500 Delegierte den Kurs für die nächsten fünf Jahre vorgeben, war von den unsozialen Drohgebärden von Industrieellenverband und der neuen schwarz-blauen Bundesregierung geprägt. Kein Bericht und keine Wortmeldung, in der nicht die bevorstehende 12-Stunden-Arbeitstag, die Angriffe auf AUVA, Sozialversicherungen und Arbeiterkammer, die Zerschlagung der Selbstverwaltung oder die Abschaffung des Jugendvertrauensrates eine Rolle spielten.