„Nicht Transparenz sondern Generalverdacht ist der wahre Kern der von SPÖ und ÖVP in trauter Eintracht beschlossenen und von FPÖ und BZÖ unterstützten Transparenzdatenbank“, kritisiert Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).
Infolge der Wirtschaftskrise sind einige Rechnungen offen. Jetzt muss für begangene Fehler bezahlt werden. Die Regierungsparteien planen Massen-Belastungen. Das ist auch der Grund, warum sie den Budgetentwurf vorerst noch zurückhalten. Schließlich stehen Wahlen an, und da brauchen sie die Wählerstimmen.
„Jede Zurückhaltung wäre kontraproduktiv“ meint Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB), zur anstehenden Lohnrunde, die traditionell mit den KV-Verhandlungen für die 185.000 Beschäftigten der Metallbranche eröffnet wird, die wiederum als Leitlinie für alle anderen Branchen dient.
Am Samstag, 4. und Sonntag, 5. September 2010 findet auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater das 64. Volksstimmefest statt.
Solidorf, Initiativenstraße, Kultur- und Medienplatzl, Sportfest, Lesung „Linkes Wort“, Rote Galerie im Grünen, Kinderland und Kasperltheater, Stände mit einem vielfältigen Warenangebot von Büchern bis Kunsthandwerk, kulinarische Spezialitäten aus aller Welt und das Musik- und Kulturprogramm auf vier Bühnen erwarten die BesucherInnen am ersten Wochenende im September.
Die Highlights im Kulturprogramm sind Kommando Elefant, Zappa & The Wild Irish Lasses sowie Sigi Maron & The Rocksteady Allstars.
„Zentrum Arbeitswelt“ des GLB beim Volksstimmefest 2010
Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) bietet im „Zentrum Arbeitswelt“ auf der Festwiese ein abwechslungsreiches Musik- und Diskussionsprogramm vom Frühschoppen bis zur Party in den späteren Abendstunden:
Als „fremdenfeindlich, rassistisch und total überflüssig“ bezeichnet der Tiroler Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB), Josef Stingl, die Diskussion über die türkischsprachigen Milchpackerln.
Laut einer jüngsten Studie ist Österreich mit 42,9 Stunden vor Tschechien (42,3) und Griechenland (42,2) mit Abstand Europameister bei der realen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit. Am anderen Ende der Skala rangieren Dänemark (39,1), Finnland (39,2) und Frankreich (39,5 Stunden pro Woche). Auf diese Fakten weist die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) hin.
Die Absage von Grünen-Chefin Eva Glawischnig an die „Hacklerregelung“ beim ORF-„Sommergespräch“ macht nach Meinung der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) deutlich, dass die Grünen mit sozialen Ansprüchen nicht mehr viel am Hut haben und auf die verlogene neoliberale Scheinlogik der Unfinanzierbarkeit sozialer Leistungen eingeschwenkt sind.
Erwartungsgemäß wurden jetzt weitere 52 Postämter zur Schließung angemeldet. In Tirol sind davon die Gemeinden Weißenbach a. Lech, Ehrwald, Kramsach sowie Ötz, Axams und Kartitisch betroffen. Das ist jedoch nur ein Teil jener 300 Ämter, die wahrscheinlich noch heuer in sogenannte „Post-Partner“ umgewandelt werden sollen...
Wenn WKO-Präsident Christoph Leitl meint, sich von der „von üppig angebotenen Lehrlingsförderung verabschieden“ zu müssen, muss nach Meinung der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) die Wirtschaft in die Pflicht genommen werden. Vom Juli 2008 bis Juli 2010 wurden insgesamt 126 Millionen Euro für betriebliche Lehrstellenförderung ausbezahlt, trotzdem gibt es derzeit laut ÖGB um 12,5 Prozent oder 5.000 Jugendliche weniger LehranfängerInnen als 2008.
Als gefährliche Drohung sieht die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) die Ankündigung von Pensionskassen-Sprecher Andreas Zakostelsky, sich „verstärkt um den Dialog mit Politik, Unternehmen und Gewerkschaften“ zu kümmern: „Damit soll im Klartext noch mehr Druck auf die Pensionsfinanzierung über den Kapitalmarkt gemacht werden, obwohl diese faktisch gescheitert ist, wie die Finanzkrise 2008 in aller Brutalität verdeutlicht hat“, meint GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.
Mahmud Salehi, einer der bekanntesten iranischen Gewerkschaftsaktivisten, der seit dem 09. April 2007 in der Stadt Sanandaj (Provinz Kurdistan) inhaftiert war, sollte am 23. März nach Abbüßung seiner Haftstrafe freigelassen werden. Mahmud Salehi hat seit dem aus Protest einen Hungerstreik, bei dem er selbst das Trinken verweigert, begonnen und will diesen Hungerstreik bis zu seiner Freilassung fortsetzen.
„Als gezielte Ablenkungsmanöver von dem in der schwarzblau/orangen Regierungszeit von 2000 bis 2006 angerichteten Sumpf im Bereich der ÖBB sind die seit Monaten laufenden Attacken von ÖVP-Staatssekretär Reinhold Lopatka gegen die ÖBB-Bediensteten zu bewerten“ meint Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).
Die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) begrüßt eine von der Werkstatt Frieden & Solidarität gestartete Initiative für eine aktivere gewerkschaftliche Friedenspolitik und die Aufforderung von BelegschaftsvertreterInnen an die Abgeordneten des ÖGB im Parlament gegen die Beteiligung Österreichs an den EU-Battle Groups zu stimmen.
Liebe GewerkschaftskollegInnen im österreichischen Parlament!
Am 17. ÖGB-Kongress (30. Juni bis 2. Juli 2009) beschlossen die Delegierten des Österreichischen Gewerkschaftsbundes ein neues Grundsatzprogramm. Unter anderem wurden darin ausführliche Forderungen für eine aktive Friedenspolitik Österreichs formuliert (Kapitel 6.2).
Die eindeutige Kritik am Militärisch-Industriellen Komplex der EU gipfelt in zentralen Forderungen:
Stingl: „Die Forderung nach Einführung einer gesetzlichen Widerspruchsfrist bei einvernehmlicher Arbeitsverhältnis-Lösungen ist berechtigt“
AK-Präsident Erwin Zangerl erinnerte an die bereits seit längerem bestehende Forderung nach einer gesetzlichen Widerspruchsfrist bei einvernehmlicher Beendigung von Arbeitsverhältnissen angesichts des Schlecker-Skandals, bei dem eine Angestellte durch ihre Vorgesetzte – zugleich Betriebsrätin – offenbar unter Freiheitsberaubung gezwungen wurde, die „einvernehmliche“ Auflösung ihres Dienstverhältnisses zu unterschreiben.
Halbzeit bei den Sommerferien. Für viele Schülerinnen und Schüler ist die Schule noch weit weg, aber einige haben ihre Nase bereits wieder in den Büchern. Sie büffeln für die Nachprüfung.
Insgesamt müssen sich mehr als 7.000 niederösterreichische SchülerInnen auf eine Prüfung im Herbst vorbereiten. Das kostet Ferienzeit - aber auch Geld. Durchschnittlich geben niederösterreichische Eltern in den Sommerferien 315 Euro für Nachhilfe inklusive Sprachferien und Lerncamps aus. Das zeigt eine AK-Studie.
Februar, „hoher Besuch“ in einer Tiroler Schlecker-Filiale: Der Bezirksleiterin missfällt, dass die Filialleiterin ein Cola getrunken hat und dieses erst am nächsten Tag kassiert wurde. Dass sich Schlecker-Angestellte nicht selbst kassieren dürfen und die Filialleiterin zum Zeitpunkt des Konsums des Getränks – wie so oft – alleine in der Filiale Dienst hatte, lässt die Schlecker-Bezirkschefin nicht gelten: Dann hätte sie eben den ganzen Tag dursten müssen!
Scharf zurückgewiesen werden die Attacken der Wirtschaft auf die Forderungen der Gewerkschaft zur Begrenzung der Leiharbeit auf zehn Prozent der Stammbelegschaft durch die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB): „Die Industriellenvereinigung hätte am liebsten wohl Arbeitskräfte die sie nach Belieben herumschubsen kann und möchte in Jahrzehnten erkämpfte soziale Rechte kaltschnäuzig eliminieren“, kritisiert GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.
Gestrichene Flüge oder die Hotelanlage ist nicht so, wie im Prospekt abgebildet? Das vermiest den Urlaub. Die AK gibt Tipps, wie Sie nach einem verpatzten Urlaub Ihre Rechte wahren können.
Alle Voraussetzungen erfüllt - trotzdem keine Pension. Diese schmerzliche Erfahrung machen Arbeitnehmer/-innen immer wieder, Sie haben keinen Pensionsantrag gestellt, sondern sich darauf verlassen, dass die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber zusammen mit der Kündigung den Antrag macht.