Über 40 Kolleginnen und Kollegen aus 12 Ländern trafen sich am 12. Mai zum 11. Netzwerktreffen der GewerkschafterInnen in und um die Europäische Linkspartei in Wien.
Im Mittelpunkt stand dabei die aktuelle Lage in Griechenland nach dem Wahlerfolg der Linken, über die Nikos Papatriantafyllou von SYRIZA berichtete.
Anlässlich des diesjährigen Europatages am 8. Mai fordert Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) einen Kurswechsel in der EU und verweist auf die Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland.
Frank Stronach fordert den superschlanken Staat. "Will er ernst genommen werden, soll er als ersten Schritt die Millionen Förderung zurückzahlen, die er vom Land erhalten hat", verlangt Kurt Luttenberger, Arbeiterkammerrat der Gewerkschaftlichen Linksblocks. Schließlich sei er einer der reichsten Männer in Österreich.
Rede von Thomas Erlach, BRV-Stellvertreter von EXIT-sozial bei der Kundgebung des Alternativen 1. Mai 2012 in Linz
Liebe Freundinnen und Freunde! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Let´s organize ist das Motto der heutigen Kundgebung und Ich werde Euch nun berichten, warum sich zu organisieren für uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Sozialbereich so wichtig ist.
Als Argument für die sofortige Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von zehn Euro pro Stunde sieht die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) die Warnung der Armutskonferenz vor sinkender Integrationskraft von Erwerbsarbeit. Ebenso aber auch die Feststellung des Arbeitsklimaindex der oö Arbeiterkammer, wonach 60 Prozent der Lohnabhängigen mit ihrem Einkommen nicht mehr auskommen.
AK-Präsident Tumpel setzte sich in seiner Rede vor der 157. Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer am 25. April 2012 unter anderem mit dem Thema Gesundheit auseinander. So ist die Zahl der Krankenstände aufgrund des besseren Arbeitsschutzes rückläufig, allerdings liegt ein weiterer Grund wohl darin, dass viele krank arbeiten gehen, weil sie Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Massiv zugenommen hat die psychische Belastung am Arbeitsplatz, das ist eines jener Themen, mit denen sich die AK beschäftigen muss.
Maiaufruf der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
Im Jahr 1886 fand ein großer Streik in Chicago für die Einführung des 8-Stunden-Tages statt, der durch eine blutige Polizeiaktion mit Toten und Verletzten niedergeschlagen wurde. Am 1. Mai 1890 demonstrierten erstmals Millionen Menschen u.a. in Europa für den 8-Stunden-Tag, für die Verkürzung der täglichen Arbeitszeit.
Von Josef Stingl, Betriebsrat Lamerer Stuben Innsbruck, GLB-Bundesvorsitzender
Die Tiroler Tourismusbranche jubelt: „Insgesamt verbucht man bisher (Anm.: vor der Auswertung des Ostergeschäftes im April!) rund 23,3 Millionen Nächtigungen, was einem Plus von zwei Prozent entspricht. Gerechnet nach den Ankünften habe man sogar um 5,4 Prozent zulegen können, was im Gesamtvergleich seit dem Jahr 1984 das beste Ergebnis ist“, weiß Tirol Werbung-Chef Josef Margreiter zu berichten.
Wenn Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung das von der EU-Kommission lautstark angekündigte und von Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) bejubelte Beschäftigungspaket als Schritt in Richtung Flexicurity und Senkung der Arbeitszusatzkosten begrüßt, kann an diesem Vorhaben nicht viel dran sein, meint Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).
Ende April erscheint die Nummer 2/2012 des GLB-Magazins „Die Arbeit“. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Thema „Belastungspaket und Eurokrise“
Dazu und darüber hinaus gibt es Beiträge zu den Themen Umverteilung, Staatsschulden, Pleitebanken, Griechenland, EL-Gewerkschaftsnetzwerk, Alternativgipfel, KV-Verhandlungen, Abfertigungskassen, Glücksspiel, Ökologie, Stahlarbeiterstreik, freie Dienstnehmer und Regierungspolitik. Und wie in jeder Nummer gibt es Berichte aus den AK-Vollversammlungen, Kurzberichte und diverse Ankündigungen.
Diese Ausgabe erhalten alle AbonnentInnen und sie steht auch für Verteilungsaktionen in Betrieben etc. zur Verfügung. Ebenso gibt es diese Ausgabe zum Herunterladen als PDF im Download-Bereich (http://www.glb-gemeinde.at/images/arbeit201202.pdf) der GLB-Website www.glb.at. Die Nummer 3/2012 erscheint im Juli 2012 mit dem Schwerpunkt „Arbeit darf nicht krank machen“.
Diese Frage stellen wir spätestens seit Mitte der 90er Jahre verschärft - dies war der Beginn der KV-Verhandlungen der BAGS.
Vortrag von Mag.a Karin Antlanger anlässlich der Veranstaltung „Soziale Arbeit – wir sind wirklich mehr wert“ des Sozialpolitischen Arbeitskreises (SPAK) am 20.4.2012 in Linz.
Die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) lehnt entschieden die geplante Einführung des GPS-Systems im Bereich der Postzustellung ab. Wohin die Einführung derartiger Überwachungssysteme führt, haben wir im Bereich der mobilen Pflege bereits drastisch vor Augen geführt bekommen, meint der Wiener AK-Rat des GLB, Robert Hobek, der selbst als Zusteller bei der Post tätig ist.
Bei der am 17. April 2012 stattgefundenen Betriebsratswahl der Metallfirma Gast in Steyr konnte die Namensliste Haslinger mit 16 Stimmen und einem der vier zu vergebenden Mandate ihre Position ausbauen. Das zweite Mandat wurde um nur eine Stimme verfehlt. Manfred Haslinger hat sein Mandat wieder für den GLB deklariert.
Von den 51 Wahlberechtigten wurden 41 gültige Stimmen abgegeben. Davon entfielen 25 Stimmen und drei Mandate auf die Namensliste Jussoff, 16 Stimmen und ein Mandat auf die Namensliste Haslinger. Bei der letzten Wahl im Jahre 2008 hatte die Namensliste Haslinger bei 57 Wahlberechtigten zwölf Stimmen und eines von vier Mandaten erreicht.
"Ein sofortiges Moratorium für Mieten und Betriebskosten" fordert Kurt Luttenberger, Arbeiterkammerrat des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) in der Steiermark. Am 1. April stiegen die Richtwertmieten um 5,15 Prozent. "Das ist weit mehr als die höchsten Kollektivvertragserhöhungen, die wir durchsetzen konnten", kritisiert Luttenberger. Mit 7,11 Euro pro Quadratmeter liegen die Altbauwohnungsmieten deutlich höher als in anderen Bundesländern.
Nicht die Interessen von AktionärInnen und ManagerInnen, sondern jene der Beschäftigten und der Gesellschaft müssen Kriterien einer sinnvollen Unternehmenspolitik und damit Wirtschaftspolitik sein, fordert Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) im Zusammenhang mit den jüngsten Analysen der Arbeiterkammer über die ATX-Unternehmen.
(Nicht nur) an heimischen Stammtischen gibt es klare Feindbilder als Erklärungsmuster für die tatsächlichen oder vermuteten Ungerechtigkeiten der Welt: Ein solches Feindbild sind seit einiger Zeit die „faulen Griechen“, die angeblich das Steuergeld der „fleißigen Österreicher“ verprassen. Die Fakten zeigen freilich ein ganz anderes Bild.
Europas Sozialstaaten sind von vielen Seiten unter Druck: Unter Sparzwang wird in vielen Staaten massiv in Sozialsysteme eingegriffen, neoliberale Kräfte sehen die Krisenbewältigung als Chance, den Sozialstaat endlich zurecht zu stutzen.
Auch in Österreich wird der Sozialstaat immer wieder schlecht geredet: Er wäre unfinanzierbar, überbordend, ein Kostentreiber oder ein Paradies für Sozialschmarotzer. Dem setzen ÖGB und Gewerkschaften ihre Kampagne "Sozialstaat fairbessern" entgegen.
Waren in den letzten Jahrzehnten die Kollektivvertragsverhandlungen eine Angelegenheit von einigen Runden, bis man zu einer Einigung kam, sind sie nun zumeist von Betriebsversammlungen, Demonstrationen, Warnstreiks bis hin zu Streiks begleitet.
Ein Volksbegehren für ein armutsfreies Österreich wurde gestartet: Schwerpunkte sind Privatkonkurse, Inkassogebühren, Existenzminimum
Hier gibt es Infos zum Volksbegehren