Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

„Aktion Scharf“ gegen Arbeitsplatz-Vernichtung á la Swarovski

Tirol „Ein Wohlfühl-Liedchen da, ein paar Stiftungsplätze dort; Hauptsache, nach den höchsten Wohn- und Lebenskosten, den niedrigsten Lohn- und Gehaltskosten führen wir bei Swarovski neben ATB und VOEST ein weiteres Ranking an“, kommentiert der Bundesvorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks im ÖGB (GLB) Josef Stingl sarkastisch Landeshauptmanns Günther Platters Krisenmanagement. Vergessen dabei, dass Tirols Spitzenplatz alleine im Wattener Traditionsbetrieb 1.200 Frauen und Männer Arbeitsplatz und Existenzsicherheit raubt.

OÖ: Zündstoff#05 erschienen

OÖ Ende Juli erscheint #05 des Infoblattes „Zündstoff“ des Gewerkschaftlichen Linksblocks für Oberösterreich.

Inhalt dieser Ausgabe sind die letzte AK-Vollversammlung, eine Bilanz der KV-Verhandlungen, die Vertiefung der sozialen Krise durch Corona, das Thema Homeoffice, eine Resolution von GLB und AUGE zur Aufnahme von Flüchtlingen in der AK-Vollversammlung, Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit, Forderungen des GLB und als Highlight ein Cartoon von Karl Berger.

„Zündstoff“ kann als Printversion oder PDF beim GLB-Oberösterreich, Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon +43 732 652156, Mail ooe@glb.at bestellt werden.

„Die Arbeit“ Nummer 3/2020

Über uns Ende Juli erscheint die Nummer 3/2020 des GLB-Magazins „Die Arbeit“. Auch in dieser Ausgabe wieder mit zahlreichen Beiträgen zu aktuellen gewerkschaftlich interessanten Themen.

Und wie in jeder Nummer gibt es bemerkenswerte Zitate, die Fundgrube, eine Faktenbox, Buchtipps, Ankündigungen und als Abschluss Karl Bergers Cartoon.

So wie immer erhalten diese Ausgabe alle Abonnent*innen und GLB-Mitglieder und sie steht auch für Verteilungsaktionen in Betrieben etc. zur Verfügung.

Im Zeichen der Corona-Krise

News Bei der Vollversammlung am 30. Juni 2020 sprach GLB-Arbeiterkammerrat Thomas Erlach einige Punkte an, die sich in der Zeit der Covid-19-Pandemie und der von ihr ausgelösten Wirtschaftskrise als akut herausgestellt haben. Wir erleben trotz Kurzarbeit derzeit eine Rekordarbeitslosigkeit und es ist ein völliges Systemversagen, weil der sogenannte Arbeitsmarkt nicht in der Lage ist ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen:

Extreme Vermögenskonzentration in Österreich

News Die jüngst vom Magazin „trend“ veröffentlichte Liste der hundert reichsten Österreicher*innen zeigt einmal mehr, dass der wachsende Reichtum nicht nur hochkonzentriert auf eine winzige Minderheit ist und Name und Adresse hat, sondern dass auch ein großes Potenzial für eine Vermögens- sowie Erbschaftssteuer vorhanden ist, stellt Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) fest.

Swarovski Wattens: Gewinnmaximierung durch Arbeitsplatzvernichtung

Tirol „Wieder einmal Swarovski, wieder einmal Kündigungen, diesmal 200 am Standort Wattens und weitere 400 weltweit. Und diesmal muss für die weitere Gewinnmaximierung der Corona-Schmäh herhalten “, schäumt Josef Stingl, Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB). Angeblich komme es zu einem deutlichen Umsatzrückgang, konkrete Zahlen gebe es aber frühestens im Herbst. Der Stellenabbau werde „in Verantwortung gegenüber den Mitarbeiter*innen“ aber präventiv gestartet, lautet zusammengefasst die zynische Swarovski-Erklärung von Konzernsprecher Robert Buchbauer zum schleichenden Arbeitsplatz-Lockdown in Wattens.

Der WGB zum Weltflüchtlingstag 2020

International Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2020 bekundet das Europäische Regionalbüro des Weltgewerkschaftsbundes (WGB) seine Solidarität mit Flüchtlingen und Einwanderern.

Interventionen und imperialistische Kriege, Armut und die Plünderung des Reichtums ganzer Länder durch multinationale Konzerne haben Millionen von Menschen gezwungen ihre Länder als Flüchtlinge und Immigranten auf der Suche nach einem besseren Leben zu verlassen oder sich mit ihren Familien wieder zu vereinen.

Kunst und Kultur unter Corona-Bedingungen brauchen Finanzierung

Aktionen Am 10. März wurden die ersten Rollbalken heruntergelassen. Seither gibt es für Kunst und Kultur allerlei Initiativen zur Abfederung von Einnahmenausfällen. Wo hakt es? Noch immer sind Umsetzungen ausständig, noch immer bestehen Ausschlüsse – in einem Sektor, in dem sehr viele prekär arbeiten und leben.