Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Alle Jahre dasselbe Lied

Vida Hoteliers und Gastronom*innen ziehen die ausgeleierte Gleichung „wenig Geschäft, keine Jobs“. Und die Touristiker*innen des heiligen Landes Tirol sind besonders gefinkelt. „Nirgendwo sonst werden so viele Mitarbeiter beim AMS zwischengeparkt“, berichtet beispielsweise die Tiroler Tageszeitung am 8. August 2019.

Kurz strachischer Sündenfall

Vida Von Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)

Seit September 2018 ist es erlaubt, bis zu 12 Stunden am Tag und 60 Stunden pro Woche zu arbeiten. Ein Argument dafür war, dass mit der alten Arbeitszeit-Rechtslage aufgrund von „unvermeidbaren“ Betriebserfordernissen manch Unternehmer*in gezwungen sei, sich in einen illegalen Graubereich der Gesetzesübertretung zu begeben.

Mungos-BR-Wahl: GLB legt stimmenmäßig zu, verliert allerdings ein Mandat

Vida Von 20. bis 23. Mai 2019 wurde bei den „Mungos“ (eine ÖBB-Tochterfirma) – bei einem Betrieb mit über 1000 Beschäftigten - der Betriebsrat neu gewählt. Lag die Wahlbeteiligung 2015 nur knapp über 50 Prozent, konnte sie bei dieser Wahl auf 75 Prozent angehoben werden.

Konsequent für Gerechtigkeit

Vida Von 20. bis 23. Mai 2019 wird der Betriebsrat bei den „Mungos“ (eine ÖBB-Tochterfirma) neu gewählt – bei einem Betrieb mit über 1000 Beschäftigten geht es immerhin um 14 Mandate. Der GLBvida hat derzeit zwei davon, wobei eines nicht besetzt ist. Drei GLB-Kandidaten stellen sich der Wahl: Michael Steiner (Reinigung Graz HBF), Andreas Szinger (Servicebüro Salzburg HBF) und Martin Kettner (Security QSMA Leoben HBF).

Unter ihrem Wahlmotto: Konsequent für Gerechtigkeit meinen sie, dass besonders auf betrieblicher Ebene auf „die Kleinen“ ankommt: „Sie können Anliegen zur Sprache bringen, die von der Mehrheit übersehen werden. Und sie erfüllen darüber hinaus eine wichtige Kontrollfunktion.“

GLB solidarisch mit den streikenden Eisenbahner_innen

Vida Den Metaller_innen gleich machen´s jetzt die Eisenbahner_innen. Am Montag zwischen 12 und 14 Uhr kommt es zu Warnstreiks für einen ordentlichen Gehaltszuwachs. Das letzte Unternehmensangebot lag bei einem täglichen Plus von 50 Cent über der Inflationsrate – und das brutto. Laut dem Bundesvorsitzenden des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB) ist das „eine bodenlose Verhöhnung der zigtausenden Eisenbahner_innen, die Woche für Woche, Tag und Nacht von Montag bis Sonntag dafür sorgen, dass Stammgäste (Pendler_innen) und Gäste (Reisende und Fernreisende) pünktlich und sicher ihr Ziel erreichen“.

GLB für Urabstimmung über neuen Bus-KV

Vida Erst vor wenigen Wochen demonstrierten auf Initiative des ÖGB über 100.000 Menschen in Wien gegen die Verschlechterungen im Arbeitszeitgesetz - gegen eine 60-Stunden-Woche und gegen den Lohnraub durch Wegfall von Überstundenzuschlägen. Weiterer Widerstand der Gewerkschaften wurde angekündigt - nicht zuletzt bei den kommenden KV-Verhandlungen.

Niki nationale

Vida Franz Grün über eine „österreichische Lösung“

Einen neuen Stil hat die schwarz-blaue Regierung vollmundig im Wahlkampf angekündigt. Zu merken ist davon rein gar nichts. Zumindest der NIKI-Deal hat einen fahlen Beigeschmack und verdeutlicht die Fortsetzung der Freunderlwirtschaft.

Löhne im Sturzflug

Vida Von Josef Stingl, Bundesvorsitzender des GLB

Wer erinnert sich nicht an Niki Laudas Werbespot, bei dem er mit übergewichtigem Koffer beim Flugschalter steht, diesen plündert und Mantel über Mantel überzieht und süffisant meint, er hätte nichts zu verschenken. Jetzt hat Lauda wieder eine eigene Fluglinie, auch bei der verschenkt er nichts.