GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Zweimal Minus ergibt noch lange kein Plus

Meinung Von Lilian Stadler

Da hat es die Seniorensprecherin der ÖVP, Frau Aubauer aber sehr eilig. Eines ihrer dringlichsten Anliegen für 2011 sei es, das Pensionsantrittsalter für Frauen schneller an das der Männer anzuheben als es gesetzlich geplant ist. Wenn wir uns zurückerinnern, wurde gegen die Angleichung des Pensionsantrittsalters schwerwiegende Argumente ins Treffen geführt:

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In Bewegung kommen - umverteilen!

Meinung Referat von Karin Antlanger bei der GLB-Bundeskonferenz am 11.12.2010

Der Zeitraum seit unserer letzten ordentlichen Bundeskonferenz im Sommer 2007 war und ist von der tiefsten Krise des realen Kapitalismus seit den 30er Jahren bestimmt. Ausgelöst durch die Lehman-Pleite im September 2008 war das Platzen der über Jahre hinweg aufgestauten Immobilien-Blase in den USA der Ausgangspunkt für eine Finanzkrise, die sehr rasch die Realwirtschaft erfasst hat.

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Apropos Föderalismus

Meinung Von Franz Grün

Der Föderalismus ist ein gesellschaftliches Ordnungsprinzip. Sein Zweck ist die Sicherstellung der Eigenverantwortung, ohne auf die Vorteile die eine größere Gemeinschaft bietet, verzichten zu müssen. Es ist jedoch kein billiges System und in mancherlei Hinsicht äußerst ineffizient.

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Wem nutzen staatliche Lehrwerkstätten?

Meinung Von Anita Kainz

Die meisten werden antworten: „Natürlich den Jugendlichen, die keine Lehrstelle in der Wirtschaft finden!“ Aber an erster Stelle profitieren jene Unternehmen, die keine Lehrlinge ausbilden wollen.

Die SteuerzahlerInnen bezahlen die Ausbildung und die Firmen bekommen die fertig ausgebildeten Fachkräfte. Laut AMS flossen 2009 400 Millionen Euro in die Förderung der Bildungseinrichtungen für 15- bis 24-jährige Lehrlinge. 42 Millionen gingen über die 2008 reformierte Lehrlingsförderung an Betriebe für zusätzliche Lehrstellen.

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Keine Verhöhnung der PensionistInnen

Meinung Von Anne Rieger

„Die ständigen Angriffe der Wirtschaftskammer auf das Pensionssystem sind eine klare Verhöhnung der Pensionistinnen und Pensionisten“, meint Karl Haas, stv. Bundesvorsitzender der Produktionsgewerkschaft PRO-GE und Obmann der Pensionsversicherungsanstalt (PVA), zu Aussagen von Wirtschaftskammerpräsident Leitl. Dieser äußerte im Zusammenhang mit dem Belastungspaket der Regierung am 29. Oktober im ORF: „Warum gehen wir Österreicher im Durchschnitt mit 58 Jahren in Pension?“

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Kadavergehorsam

Meinung Von Karin Antlanger

Der in Österreich übliche Klubzwang geht mitunter so weit, dass GewerkschafterInnen im Parlament genau das ablehnen, wofür sie außerhalb eintreten. So geschehen jüngst durch die SP-Abgeordneten Sabine Oberhauser (ÖGB-Vizepräsidentin), Renate Csörgits, Wolfgang Katzian (GPA-djp Vorsitzender) und Willhelm Haberzettl.

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Unis: Mehr Geld allein ist nicht genug

Meinung Von Barbara Steiner

Ein Artikel über die Uni und die Studienbedingungen beginnt für mich mit der Betrachtung der Lebensbedingungen von Studierenden. Danach lässt sich argumentieren, dass ein breites „akademisches Prekariat“ einer wieder kleiner werdenden akademischen Eliten- Schicht gegenübersteht. Um sowohl die Prekarisierung als auch die Elitenbildung zu bekämpfen wäre ein gesellschaftlich breiter und Gruppenübergreifender Protest gegen das Belastungssparpaket und eine solidarische Forderung nach Umverteilung notwendig, nicht nur die Forderung nach mehr Geld für die Unis.

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Arbeitszeitverkürzung aktueller denn je

Meinung Von Leo Furtlehner

Zwei Aussagen ließen bei der Tagung „Arbeit fair teilen“ der oö AK am 11. Oktober 2010 aufhorchen. Jörg Flecker (FORBA) erklärte mit Verweis auf die enorme Produktivität, dass es gilt, einen „neuen gesellschaftlichen Arbeitszeitstandard“ bei 30 Stunden pro Woche anzusetzen um tendenziell Teilzeitarbeit überflüssig zu machen.

Und Markus Marterbauer (Wifo) stellte fest, dass es ohne Arbeitszeitverkürzung nicht gelingen wird die krisenbedingt gestiegene hohe Sockelarbeitslosigkeit zu reduzieren.

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Equal Pay Day: Rote Taschen für schwarze Zahlen

Meinung Von Bärbel Mende-Danneberg

Der Equal Pay Day markiert jenen Tag im Jahr, an welchem Frauen denselben Lohn im Geldbörsel haben, wie ihn Männer in gleicher Position bei gleicher Ausbildung und in gleicher Funktion bereits am 31. Dezember des Vorjahres erhielten.

Dies war in Österreich heuer der 29. September, in Wien der 10. Oktober. Ab diesem Tag arbeiten Frauen hierzulande statistisch gesehen gratis, während Männer weiterhin für ihre Arbeit bezahlt werden.

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Bildung – za wos brauch ma des?

Meinung Von Peter Fleissner

Es ist was faul im Staate Österreich: Die Studierenden an österreichischen Universitäten protestierten im Vorjahr drei Monate lang. Ihr Schlagwort: „Die Uni brennt“ hat zum ersten Jahrestag der Aktion am 19. Oktober eine zweite Protestwelle ausgelöst.

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Foglar, ein Popanz dieser Regierung?

Meinung Von Werner Beier, Stv. Bundesvorsitzender des GLB

ÖGB-Präsident Foglar hat seine Zustimmung zum Belastungspaket der Regierung bereits signalisiert (was immer das heisst) und damit erkennbar gemacht, dass die monatelange Aktion "fair teilen" des ÖGB nichts anderes als ein Mittel zur Kanalisierung des wachsenden Unmuts der arbeitenden Menschen war.

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Politik für die Galerie

Meinung Von Werner Beier, Stv. GLB-Vorsitzender und Stv. Vorsitzender des GLBvida

Während die Profite der Konzerne und die Millionenvermögen der „Creme der Gesellschaft“ die aktuelle kapitalistische Krise längst überwunden haben und wieder rasant steigen, wird zur Budgetsanierung eines der brutalsten Crashprogramme zu Lasten weitester Teile der Bevölkerung vorbereitet.

Als GewerkschafterInnen ist es für uns unerträglich, dass die Fokussierung der Grausamkeiten wieder einmal punktgenau auf die Rücken der Lohnabhängigen und deren Familien gerichtet ist.

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Länger arbeiten oder länger arbeitslos?

Meinung Von Karin Antlanger, GLB-Bundesvorsitzende

Ein Strategiepapier der EU-Kommission empfiehlt das Pensionsalter aufgrund der steigenden Lebenserwartung längerfristig auf 70 Jahre anzuheben. Mittlerweilen ist aber auch den Gutgläubigsten klar, dass es nicht darum geht, länger zu arbeiten sondern länger arbeitslos zu sein.

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Bedürfnisse statt Profit

Meinung Von Leo Furtlehner

In Afrika sagt man „Die Europäer haben Uhren, wir haben Zeit“. Gut gelaunte Menschen gehen signifikant schneller, depressive Menschen haben einen langsameren Schritt, stellten die Soziologen Maria Jahoda, Paul Lazarsfeld und Hans Zeisel schon 1933 in ihrer berühmten Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ fest.

Die Zeit spielt in der Debatte um „Gute Arbeit“ eine wesentliche Rolle. Passen die Arbeitsbedingungen, stimmt das Verhältnis zwischen Arbeits- und Freizeit, vergeht sie im Fluge. Hingegen kann schlechte Arbeit zum Totschlagen der Zeit führen, mit Wirkungen weit über den Arbeitsprozess hinaus auf das tägliche Leben.

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„Gute Arbeit“ – „Gutes Leben“

Meinung Von Peter Fleissner

„Gute Arbeit“ ist in aller Munde, vor allem im Deutschen Gewerkschaftsbund. Was „Gute Arbeit“ sein soll, ist einerseits eine Frage der individuellen Einschätzung, andererseits hängt „Gute Arbeit“ auch immer mit „Gutem Leben“ zusammen. Davon handelt dieser Beitrag.

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Herr Sperl hat eine (Schnaps-)Idee

Meinung Von Leo Furtlehner

Die Krise hat uns voll erwischt und allen euphorischen Optimismusmeldungen, dass es angeblich schon wieder aufwärts geht zum Trotz vertieft sie sich immer stärker. Eben weil es sich nicht nur die übliche Konjunkturdelle handelt, sondern um eine handfeste Struktur- und Systemkrise. Die Politik übt sich in einer Bankenrettung nach der anderen, was sich recht einfach daraus erklärt, dass die Politik das Sagen schon längst an das Kapital abgegeben und sich zum Handlanger der Banken und Konzerne degradiert hat.

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Profitgier gegen Sozialstaat

Meinung Von Anita Kainz

Die Profitgier einiger Spekulanten, die den Rachen nicht vollkriegen konnten, verursachte eine Finanzkrise, mit der wir noch lange zu kämpfen haben werden.

Um diese Krise zu überleben, wurden von allen Regierungen Riesensummen in das Finanzkapital gepumpt. Das wiederum verursachte in allen Ländern ein Ansteigen des Budgetdefizits.

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Wer zahlt für diese Krise?

Meinung Von Karin Antlanger

Das Gerede von „Krise als Chance für einen Neubeginn“ können viele von uns nicht mehr hören. Zu ausgelutscht ist dieser von PsychotherapeutInnen und SozialarbeiterInnen gerne aufgesagte Satz, wenn sich Menschen in psychischen und/oder sozialen Krisen befinden.

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Hickhack um Transparenzdatenbank

Meinung Von Franz Grün

Seit Monaten schwellt der Konflikt zwischen den beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP um die Einführung eines Transferkontos bzw. einer Transparenzdatenbank. Angeheizt wurde die Debatte von Finanzminister Josef Pröll, der den Wildwuchs an Sozialleistungen in den Griff bekommen will. Die SPÖ würde ihre Zustimmung bei einer Transparenz für alle geben und befürchtet eine Neiddebatte.

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Der große Raub

Meinung Von Gerald Oberansmayr

Die Großindustriellen haben die wachsende Arbeitslosigkeit und die kapitalfreundlichen Rahmenbedingungen seit dem EU-Beitritt zu einem gewaltigen Raubzug an Löhnen und Gehältern genutzt.

Während im Jahrzehnt vor dem EU-Beitritt die Lohnquote nur leicht zurückging, ist sie seither abgestürzt: 1995 betrug der Anteil der ArbeitnehmerInnen-Entgelte (Bruttolohn inkl. Sozialversicherung) 62 Prozent der Bruttowertschöpfung. Dieser Anteil ist bis 2008 auf rund 55 Prozent zurückgegangen.

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Budgetsanierung durch Sozialabbau

Meinung Von Michael Graber

Unter den Regierungen in der EU herrscht Konsens, dass ab 2011 mit der „Konsolidierung” der Staatshaushalte, die in der Wirtschaftskrise hohe Defizite aufwiesen, begonnen werden soll.

Das ist eine klare Aufforderung, die sozialen Ausgaben der Staaten zu reduzieren, eine Aufforderung, die die österreichische Regierung voll und ganz übernommen hat. Warum ist diese Aufforderung in Richtung Sozialabbau so klar?

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Mittelstand in Geiselhaft

Meinung Von Leo Furtlehner

„Die Rebellion des Mittelstandes“ titelt die „Presse“ (1.4.2010) und stellt eilfertig eine „Mittelstandsvereinigung Österreich“ vor, verbunden mit einem Leitartikel, in welchem zur „Revolte der Nettozahler“ aufgerufen wird. Als Präsident dieser Vereinigung hat sich der pensionierte ORF-Wirtschaftsredakteur Walter Sonnleitner zur Verfügung gestellt, der mit dieser Truppe Druck für einen „schlanken Staat“ und niedrigere Steuern machen will.

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Ist Armut eine Schande?

Meinung Von Anita Kainz

Ja, Armut ist eine Schande, aber nicht für die Armen sondern für Österreich, das zu den reichsten Ländern zählt. Wenn man den Reichtum einiger weniger aufzeigt, gehört man sofort zur „Neidgesellschaft“.

Dabei ist erwiesen, dass die Reichen immer reicher werden, während die Zahl der Armen immer mehr steigt. Durch die Krise wurde dieser Trend noch verstärkt. Und was macht die Regierung? Statt die Vermögenden und die Spekulanten – die auch die Krise verursacht haben – endlich zur Kasse zu bitten, soll unter anderem bei der Bildung, Gesundheit und Pension gespart werden.

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Zukunft der Banken: Sozialisierung unerlässlich!

Meinung Von Lutz Holzinger

Wenn das Werkl der kapitalistischen Wirtschaft wie geschmiert läuft, besteht – neben dem Dauerskandal der Ausbeutung, die auf der einseitigen Aneignung des Mehrprodukts der menschlichen Arbeit durch die Unternehmer beruht – wenig Anlass, sich mit ihrer Funktionsweise zu beschäftigen. Finanzkrise und Bankpakete haben das gründlich geändert.

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Parallelwelt Privatstiftungen

Meinung Von Leo Furtlehner

Da stehen sich zwei Welten gegenüber: Lohnabhängige und PensionistInnen werden durch Kurzarbeit, Prekarisierung, Arbeitslosigkeit, Lohnkürzungen und Pensionsverluste direkt und die aus ihren Steuern finanzierten Milliardenpakete für Banken und Konzerne indirekt zur Krisensanierung zur Kasse gebeten.

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Johanna Dohnal (1939 – 2010)

Meinung Am 20. Februar 2010 ist Johanna Dohnal unerwartet verstorben. Ihren 71. Geburtstag hat sie nicht mehr erlebt. Die Betroffenheit über ihren Tod ist groß und mischt sich mit den Erinnerungen an ihr weit über ihre Parteigrenzen hinausreichendes Wirken.

Die Frauen haben der SPÖ-Politikerin und ersten Frauenministerin viel zu verdanken. Die Würdigungen nach ihrem Tod beleuchten das weite Spektrum, in welchem sich Dohnal für die Interessen der Frauen einsetzte.

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Lohnschere schließt sich nicht von selbst

Meinung Von Karin Antlanger

Die Lohnschere wird immer größer und weiter, die KV-Politik der Gewerkschaften tut das ihre dazu und die Frauenabteilungen haben in den letzten zwanzig Jahren das Meiste brav mitgetragen oder bestenfalls ein kurzes Aufbegehren aus Fraktionsdisziplin wieder zurück genommen.

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Drehen an der Neidspirale

Meinung Von Gerlinde Grünn

Eine Richtschnur zur Beurteilung sozialpolitischer Maßnahmen ist die Fragestellung: Verschlimmern oder verschlechtern Maßnahmen die Lebenssituation von Menschen oder bleibt durch sie alles beim Alten.

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Tag des Apfels, Tag der NichtraucherInnen, Tag der Frauen….

Meinung Von Karin Antlanger

Seit ich mich für (Frauen)Politik interessiere wird am 8. März das Auseinanderklaffen der Lohnschere beklagt. Feministinnen, Linke und GewerkschafterInnen prangern dies zumindest am Internationalen Frauentag seit Jahrzehnten öffentlichkeitswirksam an.

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Der tägliche Bankraub

Meinung Von Leo Furtlehner

„Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank“ brachte Bertolt Brecht die Sache auf den Punkt. In der Tat, wer eine Bank ausraubt wird mit großer Wahrscheinlichkeit gefasst und kommt hinter Gittern.

Wer hingegen mit Milliarden am Finanzmarkt jongliert und tausende KundInnen schädigt geht meist straflos aus und wird sogar mit Bonus oder Abfertigung in Millionenhöhe belohnt.

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